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Sportwissenschaft
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Die Sportwissenschaft

Die Sportwissenschaft gehört zur Kategorie der interdisziplinären Wissenschaften und umfasst sämtliche Erscheinungen rund um den Sport und das Verhalten der ausübenden Sportler. Ebenfalls behandelt der Bereich der Sportwissenschaft, sämtliche Probleme im Bereich Sport und Bewegung. Der durch ein sportwissenschaftliches Studium erreichte Abschluss "Diplom-Sportwissenschaftler", kann an einer Universität oder einer Sporthochschule erlangt werden. Ebenfalls möglich ist die Auswahl eines Studiengangs der Sportwissenschaft, welcher zu einem Bachelor- oder Masterabschluss führt. Die deutsche Einrichtung im Bereich der Sportwissenschaft ist das "Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp)". Die Sportwissenschaft beschäftigt sich ebenfalls mit negativen Entwicklungen und sozialen Ausgrenzungen. So zum Beispiel die Themen Rechtsextremismus im Sport oder Sport als integratives Mittel. Der Hauptsitz des Bundesinstituts für Sportwissenschaft ist in Bonn.

Das Verhalten der Sportler

Die Sportwissenschaft beinhaltet das Verhalten der Sportler auf dem Spielfeld, um dem Spielfeld, vor dem Wettkampf und nach dem Wettkampf. Hierbei geht es um soziale und gemeinschaftliche Aspekte, zum Beispiel "Fair-Play". Die Sportwissenschaft handelt von Haltungen und Einstellungen der Sportler, dem Verhalten bei einem Sieg und dem Verhalten bei einer Niederlage. Die Verarbeitung sportlicher Erfolge oder auch Misserfolge, benötigt einen hohen Grad der Psychologie. Die Sportler im Profibereich stehen unter einem besonderen Leistungsdruck, welcher durch die Medien zusätzlich vergrößert wird. Die Sportwissenschaft führt Statistiken, Analysen und Auswertungen zu diesen Themen durch. Sportwissenschaftler führen Interviews mit Spielern und Sportlern, um einen besseren Eindruck über reale Erfahrungswerte zu gewinnen.

Die Entwicklung des Sports

Sportwissenschaftler beschäftigen sich ebenfalls mit der Entwicklung von Sportarten und Wettbewerben. Die Wettbewerbe werden immer kommerzieller und das Geld rückt immer mehr in den Vordergrund. Dieses liegt vor allem an den Medien, dem Konsumverhalten der Zuschauer und an den Vereinen und Verbänden. Ohne diese Faktoren, könnte es zur heutigen Zeit nicht sein, dass ein Sitzplatz im Stadion von Bayern München, knappe 30 bis 40 Euro kostet. Auch um solche Entwicklungen und Erscheinungen kümmert sich die Sportwissenschaft. Ein weiterer Aspekt ist das politische Interesse des Sports und der internationale Einfluss durch die Regierungen. Ein großes sportliches Event auszutragen, wie zum Beispiel die "FIFA Fußball-Weltmeisterschaft" im Jahr 2006 in Deutschland, hat auch folgen für das Land. Bei einem Erfolg, steigt der Tourismus und die Nation steht international in einem guten Licht. Bei einem Misserfolg werden oftmals politische Konsequenzen gezogen und die Verantwortlichen müssen sich rechtfertigen. Im Fokus des Sportes steht immer weniger die sportliche Leistung und immer mehr der äußere Umstand. Der Sport hat finanzielle Ausmaßen erreicht, welche vor einigen Jahren undenkbar gewesen wären. So kommt es zur gesellschaftlichen Reaktion, dass viele Bundesbürger den Sport nur noch als reine "Geldmacherei" sehen. So und nicht anders, kommentiert das Volk einen Transfer eines portugiesischen Fußballspielers für 100 Millionen Euro.